Düsseldorf, 14.04.2011. Die Junge Union Düsseldorf lobt die städtischen Bemühungen zur Wahrung der Karfreitagsruhe. "Ordnungsdezernent Stephan Keller hat mit Augenmaß und persönlichen Gesprächen mit den Theaterbetreibern erreicht, dass der Karfreitagsschutz in Düsseldorf eingehalten wird", erläutern JU-Kreisvorsitzender Peter Blumenrath und die CDU-Ratsherren Stephan Friedel und Christian Rütz.
Sie lobten, dass der Dezernent die Kontrolle der Einhaltung der Karfreitagsruhe auch für Clubs und Diskotheken angekündigt hat. "Der Dezernent hat durch den Dialog mit den Kulturinstituten und durch die Ankündigung effektiver Kontrollen schon jetzt einen wichtigen Beitrag für die christliche Feiertagskultur in Düsseldorf geleistet." Nun stehe auch Regierungspräsidentin Anne Lütkes in der Pflicht. Diese habe zwar medienwirksam die Einhaltung des Karfreitagsschutzes gefordert, tatsächlich dann aber selbst Ausnahmegenehmigungen für eine persische Neujahrs-Party in der Nachtresidenz und für ein Flamenco-Festival im Tanzhaus erteilt. "Das persische Neujahr wurde am 21. März gefeiert. Die Regierungspräsidentin hat hier schlicht eine Party und ein Tanzfestival für Karfreitag genehmigt. Diese Entscheidungen muss sie jetzt schnellstmöglich rückgängig machen, wenn die Grünen es mit dem Schutz christlicher Feiertage ernst meinen", fordern Blumenrath, Friedel und Rütz.
Auch vor dem Hintergrund der Forderung der Landes-Grünen, den Karfreitagsschutz gleich ganz abzuschaffen, sei eine Klarstellung der grünen Regierungspräsidentin dringend geboten. Die Junge Union betonte, dass es beim Karfreitagsschutz nicht um staatliche Bevormundung oder Zensur gehe. "Die Karfreitagsruhe ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den gläubigen Christen in Düsseldorf und ermöglicht auch konfessionell ungebundenen Menschen, sich essentiellen Fragen des Lebens zu stellen." Ein zentraler Ruhetag sei für die gesamte Gesellschaft von Nutzen.



